Die kanadische internationale Arbeitsgruppe für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Krebserkrankung wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, sicherzustellen, dass Kanadier:innen im jugendlichen oder jungen Erwachsenenalter, die an Krebs erkrankt sind oder eine Krebserkrankung überlebt haben, Zugang zur bestmöglichen Versorgung haben – und das jederzeit und gleichberetigt allen anderen gegenüber. Außerdem gilt es die Forschung zu unterstützen, um herauszufinden, wie Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen optimiert werden können.Im Anschluss an eine Umfrage zu den bestehenden Angeboten und in Absprache mit Betroffenen, Fachkräften des Gesundheitswesens und politischen Entscheidungsträger:innen ermittelte die Arbeitsgruppe Versorgungsgrundsätze, zentrale Themen für die Forschung und die Festlegung von Ergebniskennzahlen sowie Strategien für die Umsetzung von Veränderungen. Ziel ist es, Ergebnisse herauszuarbeiten, um daran anknüpfend die Lebensqualität dieser speziellen Gruppe von derzeitigen und ehemaligen Patient:innen in Hinblick auf ihre spezifischen Bedürfnisse zu verbessern. Die sechs allgemeinen Empfehlungen unterstreichen den Bedarf an einer altersgerechten psychosozialen, palliativen und medizinischen Versorgung sowie an Forschungsarbeiten zur Beseitigung von Ungleichheiten in der Versorgung dieser Gruppe im Vergleich zu jüngeren und älteren Krebspatient:innen. Eine bessere Versorgung innerhalb dieser Altersgruppe wird ermöglichen, dass Betroffene ihr volles Potenzial als produktive, funktionsfähige Mitglieder der Gesellschaft ausschöpfen können, was wiederum wirtschaftliche und andere gesellschaftliche Vorteile mit sich bringen wird.The Canadian Task Force on Adolescents and Young Adults with Cancer was established in 2008 with a mission to ensure that AYA-aged Canadians with cancer and AYA survivors of cancer have prompt, equitable access to the best care, and to establish and support research to identify how their health outcomes and quality of life can be optimized.Following a survey of existing services, and in consultation with survivors, healthcare professionals, and policy makers, the Task Force identified principles of care, priority issues for research and the establishment of outcome metrics, and strategies for implementing change that are designed to improve the outcomes and quality of life of this specific cohort of patients and survivors with unique developmental needs.The six broad recommendations highlight the need for age-appropriate psychosocial, survivorship, palliative, and medical care as well as research to redress inequities in the care provided to this group relative to both younger and older cancer patients. Improved care for this group will enable individuals to reach their full potential as productive, functioning members of society, and will provide economic and other societal benefits.